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Unglücklich im Job?

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Woran merken Sie das? Diese 5 Situationen öffnen Ihnen die Augen

Ein gutes Drittel unseres Lebens verbringen wir auf der Arbeit. Was wir dort erleben, wie wir bezahlt werden und wie wir generell behandelt werden, hat auch einen großen Einfluss auf unser Privatleben. Mehr noch: Unglücklich im Job, bedeutet oft auch unglücklich mit dem Leben zu sein.

Die Arbeit hat somit einen großen Stellenwert in unserem Leben – und doch verbringen viel zu viele Menschen ihr berufliches Dasein in einer unbefriedigenden Anstellung und sind unzufrieden im Job. Häufig haben sie Angst vor einem Neuanfang – scheint doch immerhin der aktuelle Job sicher und mit der Bezahlung ist es zumindest ok. Wird da die Auseinandersetzung mit dem Kollegen, die Langeweile und die oft mangelnde Wertschätzung nicht überbewertet? Doch wer so denkt, wird mit der Zeit ziemlich unglücklich, vielleicht sogar krank werden. Um das zu vermeiden, sollte jeder betroffene Arbeitnehmer in sich hineinhorchen und prüfen ob ein Jobwechsel vielleicht eine Lösung ist. Manchmal gerät es einfach in Vergessenheit, wie wichtig es ist, dass wir uns bei der Arbeit wohlfühlen.

Unglücklich im Job: Manchmal ist ein Jobwechsel die einzige Lösung

Manche Jobs machen Freude und sind sinnvoll, manche Jobs weniger und andere Jobs sind für die Betroffenen die reinste Hölle. Nicht jeder Ärger oder jede unzufriedene Phase im Büro heißt, dass Sie den Job an den Nagel hängen sollen. Aber: wenn Sie an einem Punkt im Berufsleben ankommen, an dem Sie so gestresst sind, dass die körperliche und geistige Gesundheit angegriffen wird, spätestens dann sollten Sie sich über einen Jobwechsel ernste Gedanken machen.
Häufig wird einem auch bewusst, dass man zu wenig Zeit mit der Familie verbringt oder Sie spüren, dass Sie nicht mit Ihrer aktuellen Position wachsen. Manchmal entsteht die Unzufriedenheit im Job auch durch die Ansammlung vieler Kleinigkeiten. Sozusagen, viele Tropfen, von denen einer dann das Fass zum Überlaufen bringen. Die gute Nachricht: Die meisten Arbeitnehmer haben im Moment – aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage – sehr gute Chancen, sich einen Jobwechsel zu ermöglichen. Aber, woher weiß ich, wann es Zeit ist, den aktuellen Job loszulassen und einen Neuen zu finden?

Unglücklich im Job? - Jetzt wird es Zeit zu wechseln

Hier sind fünf Anzeichen, dass die Zeit gekommen ist:

Keine Aufstiegschancen – Jeder Grashalm wächst schneller als Sie

Seit einigen Jahren tun Sie alles für die Firma, aber eine Beförderung bleibt aus. Sie haben das Gefühl, dass Sie ständig übergangen werden und Ihnen jegliche Weiterbildung untersagt bleibt. All das kann Frust hervorrufen, vor allem, wenn Sie die Energie und Erfahrung haben, um größere Aufgaben zu bewältigen. Keine Weiterbildung, also kein Wachstum, bedeutet Stillstand. In diesem Fall sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Fähigkeiten in einem anderen Unternehmen einzubringen. Keiner sollte unter seinen Möglichkeiten arbeiten, denn das macht auf Dauer krank. Andere Chefs würden einiges geben, um so einen guten Mitarbeiter zu haben.

Schlechte Verdienstmöglichkeiten – ist ihr Gehalt wettbewerbsfähig?

Wer mehr Verantwortung übernimmt, sollte keine Scheu haben, um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Es ist nur fair wenn sich das auf Ihrem Konto wiederspiegelt. Da das Gehalt auch mit der Wertschätzung durch den Arbeitgeber zusammenhängt, ist ein auf Dauer zu niedriges Gehalt für viele ein Kündigungsgrund. Gerade in der heutigen Zeit ist die Chance besonders hoch, durch einen Arbeitgeberwechsel sein Gehalt zu verbessern. Gute Leute werden gesucht. Geld ist nicht alles, aber immer das Gefühl zu haben, unterbezahlt zu sein, hemmt auf Dauer die Leistungsbereitschaft und erzeugt Frust.

Unterforderung und Langeweile

Es mag Phasen im Leben geben, in denen das halbwegs sichere Einkommen eines Jobs wichtiger ist, als die Leidenschaft und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Doch über Jahre in einem Job zu verharren, der ständig unterfordert oder gar langweilt ist nichts anderes, als ein Tausch von kostbarer Lebenszeit gegen Geld. Ein langweiliges und ereignisloses Arbeitsleben auf lange Sicht kann sowohl für das Selbstwertgefühl als auch für die eigene Karriere katastrophale Folgen haben. Wenn auch Sie unter chronischer Langeweile bei der Arbeit leiden und daher unglücklich im Job sind, sollten Sie über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken. Mehr als drei Jahre in einer unveränderten Position ohne Zuwachs neuer Themen und Aufgaben, sehen Experten als äußerst kritisch.

Das Arbeitsumfeld frustriert

Wie schön ist es, Kollegen mit ähnlichen Interessen zu haben. Gleiche Interessen bei Musik, Sport und Freizeitaktivitäten. Doch dieses hat mit der Realität oft wenig zu tun. Was ist, wenn Sie sich nur aufgrund von anderen Interessen ausgegrenzt fühlen? Nicht die Leistung und das Interesse am Tun eines jeden Einzelnen zählt, sondern nur, ob man gerade angesagt ist oder nicht. Teambuilding ist in diesem Fall schwierig bis gar nicht möglich. Noch schlimmer ist es, in einer Umgebung zu arbeiten, in der eine Kultur der Rivalität und des Neides unter den Mitarbeitern vorherrscht. Wenn Sie sich gerade in einem solchen ungesunden Arbeitsumfeld befinden, denken Sie nicht lange darüber nach und wechseln Sie den Job.

Fragwürdiger Unternehmenskurs

Sind für Sie viele Entscheidungen im Management mehr als fraglich und machen Sie womöglich wütend? Mitarbeiter-Feedbacks interessieren nicht, Beschwerden von Kunden werden ignoriert. Interne Mehrarbeit wird nicht honoriert. Klar, dass nicht jede Entscheidung vom Management nachvollzogen werden muss, aber wenn Sie permanent gegen Ihre Werte und Prinzipien verstößt, sollten Sie den Job wechseln. Machen Sie nichts, was Sie nicht mit Ihrem Gewissen vereinbaren können.

Unglücklich im Job? – Nur SIE können etwas ändern

Und noch etwas zum Schluss, wenn Sie unzufrieden im Job sind und sich etwas ändern soll, müssen Sie etwas ändern. Dem Arbeitgeber ist es oft – so brutal es klingt – leider eher egal, wie Sie sich fühlen und wie es Ihnen geht. Auch wenn Sie das als unfair empfinden. Wenn sich etwas ändern soll, liegt es in Ihrer Verantwortung, sich darum zu kümmern. Tun Sie, was Sie tun können, um Ihre Situation zu verbessern. Werden Sie aktiv. Kommen Sie ins Handeln.

 

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Foto Autor

Rita Sundag