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INTERREG VA-Projekt Grünes Gold erfolgreich abgeschlossen

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Unter der Leitung von DNL-contact als Leadpartner hat sich ein deutsch-niederländisches Koortium von zwei Hochschulen (Saxion und FH Münster) und insgesamt neun KMU aus beiden Ländern zusammengeschlossen.

Ziel war gemeinsam neue Verfahren zu entwickeln, um biogene Reststoffe wiederzuverwerten.


 

Leadpartner: DNL-contact

Projektpartner: FH Münster, Saxion Enschede, BTG Biomass Technology Group B.V., Döpik Umwelttechnik GmbH, WESSLING Holding GmbH & Co. KG, Alba Baving GmbH, Foreco, Lohmann GmbH

Projektbudget: 2,2 Mill. Euro

Projektlaufzeit: 01.04.2015 – 31.08.2019

Gefördert durch: EFRE / EFRO INTERREG VA, Ministerie van Economische Zaken, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Provincie Overijssel

groen-goud.eu

Unter der Leitung von DNL-contact als Leadpartner hat sich ein deutsch-niederländisches Konsortium von zwei Hochschulen (Saxion und FH Münster) und insgesamt neun KMU aus beiden Ländern zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Verfahren zu entwickeln, um biogene Reststoffe wiederzuverwerten.

Die Eindämmung der CO2-Emissionen sowie der Schutz des Klimas stellen Deutschland und die Niederlande vor große Herausforderungen. Ein Baustein, der dazu beitragen kann, die Klimaziele zu erreichen, ist der Einsatz von Biomasse zur Gewinnung nachhaltiger Energie oder als Rohstoffträger für neue hochwertige Produkte. Die meisten der verfügbaren Biomasserückstände sind jedoch nicht für hochwertige Anwendungen geeignet. Die Pyrolyse bietet dafür eine Lösung: Eine Technik mit der unter hohen Temperaturen und unter Entzug von Sauerstoff eine thermische Spaltung chemischer Verbindungen herbeigeführt wird mit dem Ergebnis, dass aus der Biomasse Öl entsteht. Im Prinzip ist dies derselbe Prozess, den das Erdöl über Hunderte von Jahren tief in der Erde durchgemacht hat, nur künstlich herbeigeführt. Das so gewonnene Öl wird als Energieträger oder Rohstoff für zum Beispiel Holzschutzmittel, Farbe oder Harze genutzt. Die ersten Holzschutzmittel mit Pyrolysekomponenten werden sehr wahrscheinlich in Kürze auf den Markt gebracht. Eine Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) hat gezeigt, wie nachhaltig der Einsatz von Pyrolyseöl in Holzschutzmitteln oder zur Energiegewinnung sein kann.


Die intensive deutsch-niederländische Zusammenarbeit hat wesentlich zur Erreichung dieser Ziele beigetragen. Die beiden Hochschulen haben in Zusammenarbeit mit der WESSLING Holding die Forschungsarbeit geleistet, die Entsorgungsunternehmen Alba Baving und Lohmann haben die biogenen Reststoffe geliefert und die BTG und Foreco haben die Anwendung des Pyrolyseöls in die Praxis umgesetzt. Die Projektleitung und Koordinierung all dieser Tätigkeiten lag in Händen von DNL-contact.

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Foto Autor

Johannes Reef