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Niederländische Arbeitssuchende für freie Stellen in Deutschland begeistern.

Schon in der Vergangenheit hat sich Deutschland stets als attraktives Arbeitgeberland für Niederländer aufgestellt. Aus diesem Grunde werden wir auch weiterhin immer wieder daran mitwirken, niederländische Arbeitssuchende für den deutschen Arbeitsmarkt zu begeistern und vorzubereiten.

Im Rahmen eines, voraussichtlich im Oktober beginnenden Kooperationsprojekts werden wir gemeinsam mit unseren Partnern DNL-contact aus Steinfurt sowie der Gemeinde Enschede eine zeitlich begrenzte Schulungsmaßnahme für niederländische Arbeitssuchende anbieten, um eventuelle Hürden und Vorurteile abzubauen und gleichzeitig mit den vielfältigen Möglichkeiten in unserem attraktiven Arbeitgeberland zu überzeugen.

Über die Schulung werden u.a. folgende Themen mit den Arbeitssuchenden erarbeitet: Deutsche Sprache; Deutsche Kultur sowie der Umgang und das Verhalten am Arbeitsplatz. Diese Aspekte werden in Gruppenseminaren mit muttersprachlichen Dozenten behandelt und praxisnah vermittelt. Dabei erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, alltagsnahe Situationen zu erproben, ihren Wortschatz zu erweitern und erhalten zeitgleich Einblick in die deutsche (Unternehmens-) Kultur und verbessern ihre Deutschkenntnisse.

Auf diese Weise können die niederländischen Arbeitssuchenden in kurzer Zeit ihre Verfügbarkeit und Eignung für den deutschen Arbeitsmarkt steigern. Diesem Umstand spielen natürlich die kulturelle und sprachliche Verwandtschaft beider Länder positiv zu.

Gefördert wird das Projekt über die Provinz Overijssel, die eigens für diesen Arbeitsbereich den sogenannten Sektorplan Twente eingerichtet hat. Unter Sektorplänen versteht man programmatische Schwerpunktgebiete, in denen über spezielle Fördertöpfe, zielgerichtete Projekte zu bestimmten, vorher festgelegten und umschriebenen Themen gefördert und durchgeführt werden.

Momentan richtet sich die Gemeinde Enschede verstärkt auf den deutschen Arbeitsmarkt, um die Vielzahl niederländischer Arbeitssuchenden in diesem Gebiet in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen. Besondere Zielgruppe: Langzeitarbeitslose, Arbeitslose allgemein und Beschäftigte, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Verantwortlichen sehen klare Synergieeffekte: arbeitssuchende Facharbeiter auf der einen Seite der Grenze zusammenbringen mit offenen Stellen auf der anderen Seite.

Wir sind der Meinung, dass in der heutigen EU, die Flexibilität und Mobilität der Bürger erhöht werden muss, damit der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt besser genutzt werden kann – zum Vorteil aller Beteiligten. Dazu müssen die bestehenden Hürden, wie bspw. sprachliche und kulturelle Unterschiede, soweit es geht abgebaut werden. Dazu möchten wir im Rahmen dieses praxisnahen und no-nonsense-Projekt einen Beitrag leisten.

Thomas Buß ist davon überzeugt, dass sich Arbeitssuchende mit diesem Projekt „abgeholt und wertgeschätzt fühlen“ und freut sich auf Ihre Kommentare. Glauben Sie, dass dieses Projekt die Motivation der Niederländer erhöht um in Deutschland zu arbeiten? Was benötigen Sie, um sich „abgeholt“ zu fühlen?

         

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Foto Autor

Thomas Buß